Die Wiege der Psychologie liegt in Mannheim – Wilhelm Wundt, der Begründer der wissenschaftlichen, empirischen Psychologie, wurde 1832 in Mannheim-Neckarau geboren.

In der psychologischen Forschung ging es damals jedoch weniger um die Beurteilung von Charakteristika einzelner Personen, sondern vielmehr um generelle menschliche Verhaltensweisen und Sinnesleistungen. Die verwendeten Methoden beinhalteten daher oft eher physikalische Messungen, wie z.B. die Messung von Reaktionszeiten oder die empfundene Reizstärke (die sog. Psychophysik).

Diagnostik im Sinne der beruflichen Eignungsdiagnostik gibt es schon viel länger: Bereits 4000 Jahre v. Chr. wurden in China Testverfahren angewandt um Beamte auf ihre Eignung hin zu überprüfen. Diese Verfahren wurden sehr viel später, im 19. Jahrhundert, sogar von den Britischen Besatzern übernommen.

Mit Persönlichkeitseigenschaften beschäftigte sich später Hippokrates (griech. Arzt, ca. 460–370 v. Chr.), der mit Hilfe der „Viersäftelehre“ Persönlichkeitsunterschiede zu erklären suchte. Ebenfalls aus der Antike stammt das Werk „Physiognomica“, das Aristoteles zugeschrieben wird, und 1538 erneut erschienen ist. Der Titel heißt so viel wie „Schädeldeutung“ und es wird ausgeführt, wie man aus den Formen von Kopf und Gesicht auf verdeckte Eigenschaften des Betreffenden schließen könne, z.B. ob jemand zu kriminellen Handlungen neigt. Einen unrühmlichen Höhepunkt fanden derartige „diagnostische“ Auswüchse dann auch in der Zeit des Nationalsozialismus. Ähnlich haltlose Methoden tauchten immer wieder in der Geschichte der Eignungsdiagnostik auf, wie z.B. die Namenspsychologie, Physiognomie oder Graphologie. Doch alle diese, zum Teil sehr obskuren Methoden, können einer wissenschaftlichen Überprüfung absolut nicht standhalten.

Besser wir besinnen uns wieder darauf, dass die Wiege der wissenschaftlichen Psychologie in Mannheim stand und verlassen uns weiterhin auf objektive, reliable und valide Instrumente: die ALPHA-TEST Online-Assessments aus Mannheim.