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ALPHA-TEST - Interessantes: Fachkräftemangel - Potenziale erfassen und Perspektiven schaffen

Top Thema: Fachkräftemangel – Potenziale erfassen und Perspektiven schaffen

Die Bundesagentur für Arbeit meldet knapp 180.000 unbesetzte Ausbildungsstellen, obwohl 150.000 Bewerber, darunter 10.300 im Kontext von Fluchtmigration, noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben (Stand 2017).

Doch wie kann man Unternehmen dabei unterstützen und was können diese selbst dazu beitragen, dem Fachkräftemangel langfristig effektiv entgegenzuwirken?

In Deutschland gibt es etwa 330 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe, von denen rund 270 von den Industrie- und Handelskammern betreut werden. Betrachtet man jedoch die Präferenz der Bewerber bei der Wahl eines Ausbildungsplatzes, lässt sich beobachten: Besonders in den Handwerksberufen fehlt es an Nachwuchs.

In der Gastronomie blieben im Ausbildungsjahr 2015/2016 circa 2.200 Ausbildungsstellen unbesetzt. Gefolgt von 1.700 unbesetzten Stellen in Bäckerei-Betrieben sowie 1.400 freien Ausbildungsstellen in Metzgerei-Betrieben. Als häufige Ursache für geringe Bewerberzahlen in diesen Berufszweigen werden die unattraktiven Arbeitszeiten und Verdienstaussichten genannt, die sich nur schwer mit dem Familienleben vereinbaren lassen.

Auf der anderen Seite stehen viele Industrieunternehmen vor dem Problem, zwar viele gut qualifizierte Bewerber für ihre Ausbildungsberufe zu bekommen, diese dann jedoch nach einer erfolgreichen Ausbildung zusätzliche Qualifikationen (Meister, Techniker, Studium) anstreben und dem Unternehmen (zeitweilig) nicht mehr zur Verfügung stehen. Dadurch gehen dem Betrieb wertvolle Investitionen in die Ausbildung und vielversprechende Nachwuchskräfte verloren.

Von den 150.000 Ausbildungssuchenden sind es in erster Linie Schulabsolventen mit einer unterdurchschnittlichen Abschlussnote und zu einem geringen, jedoch nicht vernachlässigbaren Teil Flüchtlinge, deren Potenzial bei der Rekrutierung von Auszubildenden nicht ausgeschöpft wird. So gilt es, das bislang vernachlässigte Potenzial der Schulabsolventen mit einer unterdurchschnittlichen Abschlussnote zu nutzen und die berufliche Kompetenz von Flüchtlingen zu erfassen, um sie so in den Ausbildungsmarkt zu integrieren.

Da ein Schulzeugnis oftmals nur wenige Rückschlüsse auf die Berufseignung zulässt, eröffnet der Einsatz eines Online-Assessments deshalb die Möglichkeit, Bewerber gezielt auf die beruflichen Anforderungen zu testen. Neben fachlichen Grundkenntnissen können im Online-Assessment auch die allgemeine kognitive Leistungsfähigkeit und die Motivation der Bewerber erfasst werden, um Aufschluss über die Erfolgswahrscheinlichkeit der Ausbildung zu erlangen. Dabei bieten sich die Online-Assessments, die unabhängig von Sprache und Kultur durchgeführt werden, besonders für die Eignungsbeurteilung von Flüchtlingen an.

Unternehmen greifen auf diese Weise auf einen größeren Kandidatenpool zurück und geben Bewerbern eine realistische Chance auf die gesellschaftlich so wichtige berufliche Qualifizierung.

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